Produktionsüberblick

Die Micro Magic („MM“) erblickte Anfang 1998 das Licht der Welt und wird seither von der Fa. Graupner (jetzt Fa. Graupner/SJ) vertrieben.
Ab 2001 entstanden zahlreiche Interessengemeinschaften – es gibt die Micro Magic in rund 20 Ländern.

Versionsgeschichte:
Die erste Bootsversion mit der Best.-Nr. 2114 wird heute als Classic Micro Magic (cMM) bezeichnet und wurde bis 2011 produziert.
2006 hat die Fa. Graupner, basierend auf dem Erfolg der cMM, mit der racing Micro Magic (rMM) eine zweite, in einigen Punkten für den Regattaeinsatz getunte Variante auf den Markt gebracht.
Ab 2011 wurden dann drei Versionen der Micro Magic von Graupner angeboten. Die racing Micro Magic (rMM) als Bausatz, Best.-Nr.2014, die carbon edition racing Micro Magic (ce-rMM, Carbon-Imitat) als Bausatz Best.-Nr.2014.c und die racing Micro Magic als Fertigboot mit 40 MHz Fernsteuerung (RTR), Best.-Nr. 2014.200.

Es gab eine Unterbrechung der Lieferung der Produkte in den Jahren 2013/2014 wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten der Fa. Graupner, nunmehr Fa. Graupner/SJ.

Seit Ende 2014 steht ein überarbeitetes Fertigboot racing Micro Magic for Hott (RFH), Best.-Nr. 2014.HoTT zur Verfügung. Daneben wird ein racing Micro Magic Bausatz (rMM Kit), Best.-Nr. 2014.V2. sowie ein carbon edition Micro Magic (ce-rMM Kit, Carbon-Imitat), Best-Nr. 2014.CV2 angeboten. Nicht zu vergessen einen Teilesatz zum Aufbau eines Rumpfes der racing Micro Magic, Best.-Nr. 2014.1 und natürlich zahlreiche weitere Zubehörteile.
Dieses Sortiment wird auch aktuell (2017) weiterhin angeboten und unterliegt einer gewissen Modellpflege.

Entwicklungsgeschichte:
Obwohl die Micro Magic (cMM) seinerzeit 1997 völlig klassenlos als einfaches Freizeitspielzeug konzipiert wurde, ist sie doch mit Blick auf gute Segeleigenschaften konstruiert worden und zeigt einige typische Konstruktionsdetails von größeren Wettbewerbsbooten.
Die Version rMM beinhaltet Detailänderungen / Modernisierungen, die sich aus den Regattaeinsätzen mit dem Boot in den Jahren ergeben hatten.

Die Grundkonstruktion ist dabei jedoch nicht verändert worden. Keine Neukonstruktion, sondern nur eine optisch und technisch „verfeinerte“ MM. Alle das Boot bestimmenden Kernabmessungen wie Segelumriss, Tiefgang, grundsätzliche Rumpfform u.a. wurden beibehalten.

Auch die rMM bietet allerdings Tuningpotential – oder einfach Modifikationsmöglichkeiten, so dass die Freunde des „verschärften Bastelns am Boot“ auf ihre Kosten kommen.

Auf der Basis der rMM wurden die in der Versionsgeschichte beschriebenen Modelle abgeleitet, ohne dass an den Abmessungen, der Rumpfform oder den Segeln Änderungen vorgenommen wurden.

Bei den ab Anfang 2014 vertriebenen Produkten gab es (vermutlich durch einen Wechsel der Produktionsstätte) Abweichungen von der früheren rMM:
– in der Rumpflänge (einige mm länger), im Bootsgewicht (etwas schwerer) und beim Material der Baukastensegel (nicht zum Vorteil).

Inzwischen (2016 / 2017) hat der Hersteller die Produkte weiterentwickelt, es gab Verbesserungen in der Materialauswahl, beim Segelmaterial usw. Und die beiliegenden Bauanleitungen sind wieder gut.

Soweit wir feststellen können, führen die teilweise abweichenden Produkt – Ausführungen nicht zu deutlichen Unterschieden in der Leistungsfähigkeit der Boote.

(Ursprungstext T Dreyer, Überarbeitung M. Clemens)

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